LCIF unterstützt Lions-Programm zur Diabetesprävention

Als Distrikt 1 J neue Wege zur Unterstützung gemeinnütziger Aufgaben seiner Vorstadtgemeinde Chicagos erwog, kam Lion Jeri DiPasquale eine Idee. Im Alter von 13 Jahren war bei ihrem Sohn Jugenddiabetes (Typ 1) festgestellt worden, weshalb Ihrer Familie die Bedürfnisse von Diabetikern nur allzu bekannt waren.

„Als Elternteil versucht man stets, sein Kind zu schützen”, erzählt Jeri DiPasquale. „Man sagt ihnen, sie sollen nicht unbedacht auf die Straße rennen oder die heiße Herdplatte berühren. Leider ändert eine Diabetesdiagnose alles. Plötzlich hält man das Leben seines Kindes in den Händen. Wenn er keine Spritze bekommt, stirbt er.“

Frau DiPasquale schlug ihrem Club daher vor, sich für Diabetesprävention einzusetzen. Die Lions von Distrikt 1 J konzipierten gemeinsam mit Elmhurst Memorial Healthcare (EMH) mit Hilfe einer Core-4-Diabeteszuschusses der Lions Clubs International Foundation (LCIF) in Höhe von 95.275 USD ein Programm zur Diabetesprävention und Lebensstil-Intervention. Das Projekt dient der Diabetesprävention, indem es einkommensschwachen Erwachsenen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko Aufklärung und Ressourcen bietet.

„Ohne die Aufklärungsarbeit und Unterstützung durch Elmhurst Memorial Healthcare hätten wir dies niemals bewältigen können“, erklärt Frau DiPasquale. „LCIF gilt ein herzliches Dankeschön dafür, dass nun auch andere Familien Zugang zu dieser lebenswichtigen Ressource haben.“

Diabetes ist eine in den Vereinigten Staaten und weltweit wachsende Epidemie. Rund 29 Millionen erwachsene US-Bürger sind von Diabetes betroffen. Dem amerikanischen Center for Disease Control and Prevention (CDC) zufolge sind darunter schätzungsweise 7 Millionen Betroffene, die überhaupt nicht wissen, dass sie an dieser Krankheit leiden. Weitere 86 Millionen US-Bürger (mehr als 33 Prozent der erwachsenen Bevölkerung) leiden an Prädiabetes, womit sie das höchste Risiko tragen, innerhalb der nächsten fünf Jahre an Diabetes zu erkranken. Es wird damit gerechnet, dass bis zum Jahr 2050 ein Drittel der US-Bürger an Diabetes leidet, falls der derzeitige Trend anhält.

Dank der Hilfe von Lionsmitgliedern vor Ort ermittelt heute das neue Programm zur Diabetesprävention und Lebensstilintervention am EMH unterversorgte, finanziell benachteiligte und besonders gefährdete, eventuell bereits von Prädiabetes betroffene Personen. Denjenigen, bei denen bei der Untersuchung Prädiabetes festgestellt wird, wird eine kostenlose Beratung mit einem Diabetesberater im klinischen Lernzentrum angeboten. Sie haben die Wahl, an einem auf dem CDC-Lehrplan beruhenden Programm zur Änderung ihrer Lebensgewohnheiten teilzunehmen, welches auf die Verhütung bzw. Verzögerung des Fortschreitens von Typ-2-Diabetes ausgerichtet ist.

Das Programm zielt auf die Aufklärung der Teilnehmer ab, wobei das Ziel letztlich darin besteht, die Verbreitung von Diabetes einzudämmen. Hierbei handelt es sich um ein expansives Gemeindeförderungsprogramm, das Betroffenen ihre Risiken ermitteln und einen Plan zur Senkung derselben konzipieren hilft.

Der Einsatz der Lions vor Ort ist für den Erfolg des Programms entscheidend. Distrikt 1 J besteht aus 64 Lions Clubs und mehr als 2.300 Mitgliedern. Die Lions fungieren als Botschafter des Gemeinwesens, indem sie sich für Diabetesprävention einsetzen. Sie organisieren Informationstreffen, erfassen Gesundheitsdaten wie z.B. Gewicht und KMI (Körpermasseindex)-Messwerte der Teilnehmer und veranstalten Spendenaktionen.

Das Ziel besteht darin, dass mit Hilfe von Lions und LCIF mindestens 65 Prozent der Teilnehmern abnehmen, den Gewichtsverlust beibehalten und nach Abschluss des Programms eine Stabilisierung ihrer Blutzuckerwerte erfahren. Die Lions des Distrikts 1 J bemühen sich gewissenhaft darum, die Gesundheit in ihrer Gemeinschaft nach der Devise „Vorbeugen ist besser als Heilen“ nachhaltig zu verbessern.

Unter LCIF.org/BE100 erfahren Sie, inwiefern die Campaign 100 mithilfe facettenreicher, umfassender Gesundheitsinitiativen, die sich an die Gemeinschaften richten, in denen wir uns bewegen und engagieren, bei der Bekämpfung der globalen Diabetesepidemie eine wesentliche Rolle spielt.

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